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Seraphianna
Historie
Seraphannias Entstehungsgeschichte ist einer der ältesten Überlieferungen in der magischen Welt. Denn der erste Gott, der dort der Erde Sand, Wasser, Feuer und Wind einhauchte und somit seine ersten Diener, die aus 4 großen Familien bestehen, erschuf hieß Ptah. Er war einer der mächtigsten Götter, die eine unglaubliche Schöpfungsmagie besaß und die Macht der Verführung perfekt beherrschte. Da seine Diener sich an ihm für immer binden sollte, schwängerte Ptah innerhalb einer nacht die ersten Jungfrauen Seraphannias, die die übrigen Göttinnen und Götter gebären und an seiner Statt herrschen sollen. Doch der Übermut der Götter wurde bestraft, denn Seraphannias Dienerschaft wurde zunehmend größer und erhielten die Gabe des Wissens von Raben, die aus aller magischer Welt ihre Lieder und ihre Weisheit teilen. So wurde Ptah wütend und beschwor allen Göttern einen Mann oder eine Frau auszuwählen, dessen Herz so groß und rein sein sollte, wie das klare Blau seiner Augen. Und so kam es dass ein bescheidener Handwerker von den Göttern auserwählt und zum ersten Pharao ernannt wurde. Dieser hatte die Aufgabe die Dienerschaft zu führen und sie mit allem, was er zu bieten hatte, zu beschützen. So kam es dass Seraphannia zu eines der mächtigsten Kulturen herangewachsen war und die Familiendynastien der vier Göttergeweihten, zerliefen wie Wasser im feuchter werdenden Sand. Mehrere Jahrtausende wurde Seraphannia eine sehr großes und überaus mächtiges Reich, das sogar sich mit einigen Größen wie Ingary und Polis messen konnte. Die Götter selbst sehen diese Entwicklung wohlwollend entgegen und rühmen sich nach ihrer Stärke. Doch eines Tages kam ein Kind zur Welt, das beinah den Tod einer ganzen Familiendynastie bis heute verantwortlich gemacht wurde... Der Pharao Sethep der II. wurde auch der "gütige" genannt, da er sich um das Volk sehr sehr sorgte und eher den Frieden anstrebte, als die Macht selbst. Sethep hatte ein starkes Gefolge und 29 Frauen, die ihn liebten und viele viele Kinder schenkten. Er sah jedoch nicht die Gefahr, die sich innerhalb seiner Reihen abspielte. Denn es gab eine eiserne Regel, die alle in seinem Gefolge sogar um das Leben ihrer Liebsten, Freunde und Familie schwören mussten: Niemand durfte die Frauen von Pharao Sethep berühren. Nicht einmal die Töchter. Und um zu garantieren, dass diese Regel eingehalten wurde, wurden Setheps Frauen so aufwendig und beinah künstlerisch bemahlt, das jede fremde Berührung für Sethep sichtbar sein würden, wenn es nicht seine eigene waren natürlich. Aber keine Kunst, keine Raffinesse kann die Liebe selbst verhindern. Der blinde Pharao sah nicht, dass sein Wisier und Hoheprester Menothep sich in die Tochter seiner 25. verliebt hatte und heimlich ihre Liebe zueinander kund taten, ohne dass Menothep sie berührte. Doch eines Tages, loderte die Flamme der Leidenschaft zu groß zwischen ihnen, dass sie sich berührten und liebten. Doch dann erschien der Pharao und sieht dem ungläubig zu, dass seine Tochter sich anfassen ließ. Er stürmte demnach auf den Verräter zu und wollte ihn umbringen, doch die Tochter hatte das Messer ergriffen und ihn niedergestochen. Menotheps Priester kamen herbei und zerrten ihn raus, um ihn in Sicherheit zu bringen. Seine Geliebte wurde von der Leibwache des Pharao ergriffen, die aber Selbstmord beging. Voller Schmerz und Rachegelüste stahl er ihren Körper aus den Grüften und brachte diesen zu den heiligen Tempel des Todes, der inmitten von Seraphannias Wüsten sich befand. Menothep und seine Priester nahmen sich das Buch der Toten, ein Relikt aus Osiris Feder entstammend, welches Menothep nutzen wollte, um seine Geliebte von der Unterwelt zu befreien. Dies erzürnte die Götter und sandten die Leibgardisten des Pharao, wo Menothep aufgehalten wurde. Die Götter bestimmten den treuesten Leibgardist des Pharao zum neuen Pharao, der das Erbe ehren und auch das Urteil an Menothep vollstrecken sollte. Ptah selbst stieg hinab um Zeugnis abzulegen, dass Menothep den schlimmsten aller Flüche erhalten sollte, ebenso wurde seine ganze Sippschaft, Anhängerschaft und Priesterschaft zur mumifizierung bei lebendigem Leibe verurteilt. Menothep wurde in Mulbinden verbunden, nachdem man ihn die Zunge und die Augen herausgerissen hatte und in den Sarg gelegt wurde. Erst dann erschien Anubis selbst der einen Krug von fleischfressenden und sehr hungrigen Scarabäen mit sich führte. Diese kippte er hinein, Menotheps Schreie waren sogar in den Sarg selbst zu hören, als der zweite geschlossen wurde. Die Leibwache des Pharao und auch der neue Pharao selbst mussten den Göttern schwören alles erdenkliche zu tun Menothep zu bewachen - denn sobald es jemand wagte diese Totenruhe zu stören, würde er als Schrecken von Seraphannia auferstehen und die ganze Welt in Angst, Plage, Pest und Schrecken versetzen. Unvergessen und doch war es die Zeit selbst, die die Leibwache nachlässiger machte... und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis jemand es wagen würde den Sarg zu öffnen... Das Seraphannische Volk dient aus tiefster Dankbarkeit den Göttern und den von ihnen gewählten Pharao. Sie sind die besten Bauspezialisten und Mathematiker der gesamten magischen Welt - jeder der dort lebt, betrachtet dieses Leben als Geschenk, denn der Pharao versorgt sein Volk sehr gut, wenngleich er selbst geheimnisvollere Absichten hegt. Nach dem verheerenden Krieg im Norden, wo die sogenannten Shinto-Götter sich bekriegten und ein wahnsinniger machtgieriger Herrscher noch immer nach ein Wunder der Unsterblichkeit sucht, hat sich der Pharao selbst mit seinen Taten und Monumenten schon verewigt. Er selbst wollte jedoch Polis verdrängen, ebenso die Oni, die sich wie eine Plage versuchen auszubreiten. Dabei ahnte er nicht, dass hinter seinem Rücken ein weitaus gefährlicheres Komplott geschmiedet wird. Städte von Seraphannia
Khepri:
Khepri ist das Zentrum von Seraphannia, die mit ihren unzähligen Monumenten und reich an fruchtbaren Ländereien, einer der stabilsten und scheinbar "sichersten" Metropolen der gesamten magischen Welt. Hier leben besonders die Götter der ersten Stunde sehr gerne und genießen die Huldigung ihrer Untertanen in vollen Zügen. Der Pharao Net hat die Befehlsgewalt und wird auch als der "Vater von 1000 Kindern" betitelt. Er ist eng mit dem Kaiser Hideyoshi befreundet und teilen schon seit 200 Jahren ein wirtschaftliches Miteinander... Die Bewohner von Khepri leben in Saus und Braus und scheinen oftmals vergessen zu haben, was in ihrer Umgebung wirklich passiert. Qeb: Wenn die Wassergötter "Urlaub" machen wollten, dann waren sie in der Stadt Qeb genau richtig... Denn hier herrschte die Hexe Yubaba, die ihren Einfluss auf die magische Welt ausbaut und eine Brücke zwischen den magischen Wesen geschlagen hat. Sie sieht Qeb wie ihr Badehaus als potentielle Einnahmequelle und wird, bei regelmäßiger Spende an den Pharao, in Ruhe gelassen. Deshalb knechten die Meisten in Qeb nur für Yubaba. Mentuhotep: Mentuhotep ist das Handelszentrum von Seraphannia - hier wird der Handel regelrecht gelebt. Alles was das Herz begehrte, von Hideyoshis prachtvoller Seide bis hin zu den Erfindungen von Ingary kann man hier ergattern. Mentuhotep wurde auch durch die Götter selbst zur neutralen Zone erklärt - das bedeutet, dass wenn man diese Stadt betreten wollte, sämtliche Waffen und ähnlich Tödliches den strengen Wachpersonal der Stadt auszuhändigen. Eine von Göttern gezogene magische Linie verhindert dies noch zusätzlich. Demnach entgeht Mentuhoteps eisernen Wächter nichts... Tjahapimu: Es ist die kleinste Stadt von Seraphannia und doch einer der schönsten Städte der gesamten magischen Welt - hier kennt jeder jeden und es ist sehr familiär und friedlich dort. Hier finden auch jährlich die großen Wettkämpfe statt, wo es um Ringkämpfe, Gladiatorenkämpfe und Pferderennen geht. Matum: Matum steht am Rande der Grenzen und wird auch als Stadt der Krieger bezeichnet - denn gerade hier lernen die jungen angehenden Soldaten und Krieger, die blutige Handwerkskunst, die sie für mögliche Gefechte und Schlachten beherrschen mussten. Seelenvorstellung - die Acht Elemente
Ka Der Ka spendet Lebenskraft und Nahrung. Nach dem Tod kehrt der Ka immer wieder in das Grab zurück. Dort ernährt er sich von den Opfergaben der Lebenden. Die Hieroglyphe für den Ka sind zwei erhobene Arme. Ba Vergleichbar mit unserer Seele – nach dem Tod fliegt der Ba in den Himmel, um dort bei den Göttern zu wohnen und die Sonnenbarke des Re auf ihrer Tag- und Nachtreise zu begleiten. Wenn die Sonnenbarke in der Nacht durch das Jenseits fährt, vereinigt er sich mit seinem Körper, damit er wieder auferstehen kann. Der Ba wird als Vogel mit Menschenkopf oder als Widder dargestellt. Ach Nach seiner Wiederauferstehung wandelt der Tote als göttliches Ach-Wesen (die Ägyptologen sagen auch Verklärter, d.h. der Tote ist in einem glücklichen, beseelten Zustand) in der Unterwelt. Magische Fähigkeiten werden ihm zugeschrieben. Der Ach entfaltet seine Macht und Lebensfähigkeit hauptsächlich im Jenseits, kann aber auch als „Gespenst“ die Lebenden besuchen. Der Ach wird als Ibis mit Schopf dargestellt. Schut Der Schatten – ist zwar in ständiger Begleitung des Menschen, existiert aber in einer anderen Sphäre. Als Schatten bleibt er auch nach dem Tod an dem Körper gebunden. Chet Körper, in der alle Seelen während des Lebens wohnen. Sah Nach dem Tod verwandelt sich der chet in den sah, vorausgesetzt er wurde gut mumifiziert. Wieder dient er als Wohnstätte für die Seelen. Ib Das Herz – Sitz des Fühlens und Denkens. Ren Der Name – ohne ihn kann der Tote nicht identifiziert werden. Ohne das Aussprechen des Namens erreichen die Kultrituale und magische Formeln, die mit ein Garant für das ewige Leben sind, nicht den entsprechenden Empfänger. Wenn ein Element stirbt – Der entgültige Tod Wenn eines dieser Elemente nach dem Tod ausgelöscht wurde, z.B. durch Vernichtung des geschriebenen Namens oder wenn ein Grabräuber die Mumie des Grabherrn zerstörte, starb er den zweiten und endgültigen Tod. Ebenso zum endgültigen Tod verurteilt waren die Verstorbenen, wenn sie die Gefahren, die während ihrer Reise durch die Unterwelt auf sie lauerten, nicht heil überstanden. Wenn sie vor dem Totengericht des Osiris versagten, fraß ein Monster ihr Herz (ib) auf und der Verstorbene kam in die Verdammnis, wo er gepeinigt und gefoltert wurde. Kein Wunder also, dass die Ägypter sich mit allerlei Hilfsmitteln für ihr Leben nach dem Tod ausrüsteten. Ein so genanntes → Totenbuch sollte als Wegweiser für eine sichere Fahrt durch die Unterwelt dienen. Götter breiteten ihre Arme schützend um die Sarkophage aus und bewachten die Kanopen – die Behälter in welchen man die Eingeweide legte. Schutzbringende Amulette legte man den Toten zwischen die Mumienbinden. Doch auch, wenn der Verstorbene die Reise durch die Unterwelt ohne Schaden überstand, musste weiter für ihn gesorgt sein. Denn nur mit magischen Texten, Ritualen und Kultopfern konnten seine Seelen in den Körper zurückkehren und er immer wieder auferstehen und als vergöttlichtes Ach-Wesen ein Leben im Reich des Gottes Osiris genießen, der ebenfalls den Tod überwunden hatte Rituale
Die Opferliturgie: Dieses Ritual beschreibt die korrekte Art und Weise, Opfergaben für die Toten darzubringen, um deren Wohlwollen im Jenseits zu sichern. Das Mundöffnungsritual: Ein zentrales Ritual, das darauf abzielt, den Toten symbolisch wieder zum Leben zu erwecken, indem Mund und Sinne für das Leben im Jenseits geöffnet werden. Rituale der Reinigung: Diese Rituale dienen der spirituellen und physischen Reinigung von Personen oder Gegenständen, oft begleitet von der richtigen Art des Räucherns zur Vertreibung böser Geister. Rituale für das Schmücken des Gottesbildes: Diese Rituale bestehen darin, das Bild oder die Statue einer Gottheit mit Schmuck und anderen heiligen Gegenständen zu versehen, um den Gott zu ehren und zu erfreuen. Rituale für die Balsamierung der Leiche: Dieses Ritual ist entscheidend für die Mumifizierung, wobei der Körper der Verstorbenen sorgfältig konserviert wird, um die Reise ins Jenseits zu ermöglichen. Ritual für das Abstecken eines Grundrisses: Bevor ein heiliges Gebäude errichtet wird, wird dieses Ritual durchgeführt, um den heiligen Boden zu markieren und den Bau zu segnen. Halle der Wahrheiten
Es gibt eine große Halle: die Halle der beiden Wahrheiten. In dieser Halle thront der Totengott Osiris, begleitet von den Göttinnen Isis und Nephthys. Vor dem Thron des Osiris ist eine große Waage aufgebaut. Der Verstorbene wird von Horus in die Halle geführt. Dort muss der Verstorbene ein Bekenntnis ablegen, nämlich dass er ein sündenfreies Leben geführt hat. Dann legt der Verstorbene sein Herz in die eine Waagschale. In die andere Waagschale wird eine leichte Feder getan, die Feder der Wahrheit. Nun wird gewogen. Dies ist die Aufgabe des Totengottes Anubis. Der Gott Thot protokolliert das Verfahren. Er schreibt alles auf. Ist das Herz schwerer als die Feder, so ist es schwer an Sünden. Der Verstorbene war in seinem irdischen Leben kein guter Mensch und hat viel Böses getan. Das Urteil lautet: ewiger Tod. Ein Monster, ein Mischwesen aus Krokodil, Nilpferd und Löwe, frisst den Verstorbenen auf. Er ist dann für immer tot. Ist das Herz ebenso leicht wie die Feder der Wahrheit, ist es frei von Sünde. Der Mensch hat im irdischen Dasein ein gerechtes Leben geführt und war gut zu seinen Mitmenschen. Das Urteil lautet: ewiges Leben. Der Verstorbene wird von Horus zu Osiris geführt, der ihm das Leben im Jenseits schenkt. Hierarchie
Götter Pharao Beamte, Schreiber und der Wesir Priester Handwerker und Händler Bauern |
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